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  • 24. Juni 2020

Was ist Leichte Sprache, was ist Einfache Sprache?

Eine Erklärung mit Beispieltexten von Alexandra Brundiers

Was ist Leichte Sprache, was ist Einfache Sprache?

Immer häufiger taucht der Hinweis auf Websites, in Zeitschriften oder auf Flyern auf: „Diesen Text gibt es auch in Leichter Sprache.“ Doch was heißt das eigentlich? Sollten Texte nicht immer so geschrieben sein, dass sie leicht zu verstehen sind? 

Nun ja, im Prinzip stimmt das natürlich. Man sollte kein Studium absolviert haben müssen, um den Brief seiner Versicherung verstehen zu können. Und wenn Sie eine Zeitschrift durchblättern, möchten Sie den Inhalt der Texte auch gern erfassen können, ohne sich erst weitere Hintergrundinformationen anlesen zu müssen.

Nun ist „einfach“ und „leicht“ aber nicht für alle das Gleiche. Es gibt Menschen, die generell Schwierigkeiten haben, zu lesen oder den Inhalt von geschriebenen Texten zu erfassen. Dazu gehören beispielsweise Gehörlose, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder funktionale Analphabeten. Auch Menschen mit Demenz fällt das Verstehen von Texten oft zunehmend schwer.

Und haben Sie schon einmal versucht, einen Zeitschriftenartikel zu lesen, der in einer Sprache verfasst ist, die Sie erst seit kurzer Zeit lernen? Was für Muttersprachlerinnen und -sprachler kein Problem ist, ist für Menschen, die in der Sprache (noch) nicht zu Hause sind, ein großes. Aus diesem Grund gibt es sie, die Leichte Sprache.

Was hinterher leicht zu lesen sein sollte, ist allerdings gar nicht so leicht zu schreiben. Denn die Leichte Sprache hat viele Regeln. Nicht verwenden sollte man z. B. lange oder komplizierte Wörter, Nebensätze, den Genitiv, den Konjunktiv und das Passiv.

Ein Satz wie folgender wäre also denkbar ungeeignet: „Die Heimat des Eichenprozessionsspinners, der seit 2003 immer zahlreicher in Deutschland gesehen wird und den man als Albtraum eines jeden Eichenwaldes bezeichnen könnte, sind ursprünglich wärmere Regionen Mitteleuropas.“ Aber auch weniger verschachtelte oder lange Sätze können manchen Menschen Schwierigkeiten bereiten. Es braucht also einiges an Übung und Know-how, um sich in Leichter Sprache auszudrücken.

Eine weitere Besonderheit der Leichten Sprache ist der Medio·punkt. Er dient als Lesehilfe und wird benutzt, um lange Wörter zu gliedern, bei denen die Schreibweise mit Bindestrich nicht korrekt wäre.

Denn eins sollte man nie tun: falsches Deutsch verwenden. Damit würde man es sich zwar selbst unter Umständen leichter machen – für die Menschen, für die der Text gedacht ist, wäre das aber kontraproduktiv. Für sie bildet die Leichte Sprache nämlich oft eine Brücke auf dem Weg zum Standarddeutsch. Oder eher: die erste Stufe einer Treppe, die dort hinführt. Auf den Stufen dazwischen durchquert man die Welt der Einfachen Sprache. Einfache Sprache bietet eine große Bandbreite an möglichen Vereinfachungen – von fast noch Leichter Sprache bis fast schon Standardsprache. Je mehr Stufen man also hochgeht, desto näher kommt man dem Standarddeutsch und desto mehr Regeln der Leichten Sprache lässt man hinter sich.

Aber keine Sorge: Sie müssen die Regeln der Leichten und Einfachen Sprache nicht mühsam selbst erlernen, um zwischen den Sprachwelten zu wandeln. Das übernehmen wir gern für Sie! Wir übertragen Ihren Text in die Leichte oder die Einfache Sprache – nach den vom Duden empfohlenen Regeln. Sprechen Sie uns einfach an!

Mehr Informationen zu unserem Service finden Sie hier.

 

 

Beispieltexte


Standardsprache

Frische Zutaten, mit Liebe und Können zusammengestellt, auf den Punkt gegart, gebacken oder gebraten und mit den richtigen Gewürzen abgerundet – so kreieren Sie raffinierte Gaumenfreuden für Ihre Gäste. Doch vor dem Genuss kommt der Blick in die Speisekarte. Sie sollte so gestaltet sein, dass einem schon beim Durchblättern das Wasser im Munde zusammenläuft.

Hochwertiges Material, ansprechende Grafik und – hier kommen wir ins Spiel – die sprachliche Aufbereitung sind dabei nicht zu unterschätzen. Wenn aus der Steckrübe eine Steakrübe wird oder aus der Apfelschorle eine Apfelscholle, sorgt das vielleicht für Heiterkeit bei Tisch, doch es könnte auch leicht der Eindruck entstehen, dass Sie sich in der Küche ebenso wenig Mühe geben wie bei der Rechtschreibung.

Nutzen Sie deshalb den Service eines professionellen Lektorats. Wir schnippeln Ihre Texte so zurecht, dass keine Rechtschreibfehler übrig bleiben, ordnen die Gerichte logisch an und setzen auf Wunsch ein stilistisches Sahnehäubchen drauf.

(Sehr) Einfache Sprache

Sie haben ein Restaurant? Dann kochen Sie bestimmt sehr gut. Oder Ihr Koch kocht sehr gut. Sie wollen: Das Essen soll schön aussehen. Und das Essen soll Ihren Gästen lecker schmecken.

Aber auch die Speisekarte muss schön aussehen, weil Ihre Gäste als Erstes die Speisekarte sehen. Ihre Gäste sollen dann denken: Hier schmeckt das Essen bestimmt sehr lecker!

Das ist wichtig für eine schöne Speisekarte:

  • Gutes Papier.
  • Schöne Schrift.
  • Vielleicht schöne Bilder vom Essen.
  • Sie müssen alle Wörter in der Speisekarte richtig schreiben.

Wenn Sie nicht alle Wörter richtig schreiben können, dann fragen Sie uns!

Wir sind ein Lektorat. Ein Lektorat korrigiert Texte. Korrigieren heißt: Wir finden die Fehler und wir schreiben die Wörter dann richtig. Wir können auch Ihre Speisekarte korrigieren. Zum Beispiel gibt es dann diesen Fehler nicht:

In der Speisekarte soll das Wort Apfelschorle stehen. In der Speisekarte steht aber das Wort Apfelscholle. Hier ist ein Buchstabe falsch. Die Gäste könnten das merken und dann denken sie vielleicht: Die Speisekarte ist nicht gut! Vielleicht ist dann auch das Essen nicht gut!

Das können wir für Sie machen:

  • Wir finden die Fehler und wir schreiben die Wörter dann richtig.
  • Wir sortieren die Gerichte in der Speisekarte, damit alles schön ordentlich aussieht.
  • Wir können die Texte in der Speisekarte auch neu schreiben, damit sie schöner klingen.

Leichte Sprache

Sie haben ein Restaurant?
Dann kochen Sie bestimmt sehr gut.
Oder Ihr Koch kocht sehr gut.
Sie wollen:

  1. Das Essen soll schön aussehen.
  2. Das Essen soll Ihren Gästen lecker schmecken.

Aber auch die Speise·karte muss schön aussehen.
Die Speise·karte sehen Ihre Gäste nämlich als Erstes.
Ihre Gäste sollen dann denken:

  1. Hier schmeckt das Essen bestimmt sehr lecker!

Das ist wichtig für eine schöne Speise·karte:

  • Gutes Papier.
  • Schöne Schrift.
  • Vielleicht schöne Bilder vom Essen.
  • Sie müssen alle Wörter in der Speise·karte richtig schreiben.

Vielleicht können Sie nicht alle Wörter richtig schreiben.
Dann fragen Sie uns!
Wir sind ein Lektorat.
Ein Lektorat korrigiert Texte.
Korrigieren heißt:

  1. Wir finden die Fehler.
  2. Und wir schreiben die Wörter dann richtig.

Wir können auch Ihre Speise·karte korrigieren.
Zum Beispiel gibt es dann diesen Fehler nicht:

In der Speise·karte soll das Wort Apfel·schorle stehen.
In der Speise·karte steht aber das Wort Apfel·scholle.
Hier ist ein Buchstabe falsch.
Die Gäste können das merken.
Und dann denken die Gäste vielleicht:

  1. Die Speise·karte ist nicht gut!
  2. Vielleicht ist dann auch das Essen nicht gut!

Das können wir für Sie machen:

  • Wir finden die Fehler.
    Und wir schreiben die Wörter dann richtig.
  • Wir sortieren die Gerichte in der Speise·karte.
    Dann sieht die Speise·karte schön ordentlich aus.
  • Wir können die Texte in der Speise·karte auch neu schreiben.
    Dann klingen die Texte schöner.


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